Der Reaper: 40 Stunden Arbeit – Warum mir dieses Motiv so wichtig war

Der Reaper: 40 Stunden Arbeit – Warum mir dieses Motiv so wichtig war

Es gibt Zeichnungen, die sind schnell gemacht. Und dann gibt es Motive, an denen sitzt man Tage und Nächte. In den Reaper habe ich über 40 Stunden reine Zeichenarbeit gesteckt – in jede einzelne Linie, jede Schattierung und die Struktur des Schlägers.

Dass er einen Baseballschläger statt der klassischen Sense in den Händen hält, war für mich von Anfang an klar. Ich wollte keinen typischen, traurigen Sensenmann zeichnen. Es geht hier nicht um Düsterheit oder darum, Trübsal zu blasen.

Das Gefühl, nicht dazuzugehören

Wenn man ehrlich ist, kennt fast jeder dieses Gefühl: Man passt einfach nicht in die breite, unauffällige Masse. Wer seine eigene Meinung hat, sich anders kleidet oder Dinge anders angeht, eckt an und fühlt sich schnell fehl am Platz.

Genau deshalb ist der Reaper so aufgebaut wie der Back Patch von einem Biker-Club.

Ein Back Patch steht seit jeher für eine Sache: Zugehörigkeit.

Er zeigt, dass man zu einer Gruppe gehört, die dieselben Werte teilt. Wer dieses Motiv auf dem Rücken trägt, zeigt einfach, dass er zu sich steht. Du musst dich für niemanden verstellen, um deinen Platz zu haben.

40 Stunden Handarbeit

Die vielen Stunden Arbeit stecken vor allem in den Details. Ich wollte kein schnelles Bild aus dem Internet nehmen und auf einen Pullover drucken. Wenn ich etwas trage, soll es Qualität haben und durchdacht sein.

Der Reaper ist kein düsteres Klischee. Er ist einfach ein Zeichen dafür, dass man seinen eigenen Weg geht – und dass man damit nicht allein ist.

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